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DARMSANIERUNG Teil 2

Die Suche nach dem richtigen Produkt

 

Macht man sich auf die Suche nach Informationen über Darmsanierung, dann findet man im Netz eine Fülle von Tipps, Anleitungen, Produkten und Meinungen. Das ist erstmal etwas überfordernd.

 

In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, was man alles braucht, womit man sich beschäftigen muss und welche Möglichkeiten zur Darmsanierung es überhaupt gibt.

 

Grundsätzlich sollte man sich verschiedene Fragen stellen:

 

1.       Wer möchte die Darmsanierung machen? Geht es um einen Erwachsenen, möchte man es mit einem Partner machen – zwecks Motivation – oder soll zusätzlich noch ein Kind mitmachen?

Ist ersteres der Fall, steht einem die ganze Welt der Möglichkeiten offen, kommen Kinder ins Spiel, muss man sich mehr Gedanken machen.

2.       Wie möchte ich die Darmsanierung machen?

a.       Auf eigene Faust alles Nötige besorgen und zusammenstellen?

b.      Auf vorgefertigte Programme zurückgreifen?

c.       Eher „invasiv“ mit Abführen und Enläufen, oder sanfter aber langsamer mit Ballaststoffen?

                       das spätestens bringt einen zu Frage 3

3.       Wieviel  Zeit, Energie und Geld möchte ich dafür aufwenden? Wie lässt sich das Vorhaben gut in den Alltag integrieren?

 

Für uns sahen die Antworten folgendermaßen aus:

 

1.       Wer möchte die Darmsanierung machen?

Wir sind zu dritt und auch ein kleines Kind ist mit dabei. Das heißt, ich brauche eine Strategie, die der Zwerg mittragen kann.

 

Bitte wenn Kinder mitbeteiligt sind, Rücksprache mit einem Arzt halten! Am besten mit einem, der sich mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Grundsätzlich ist bei den Kleinen keine Darmsanierung nötig. Wenn ihr aber feststellt, dass euer Kind viele Nahrungsmittelallergien und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat und dann eventuell noch anfällig für Darmparasiten ist, ist eine Darmsanierung eine Überlegung wert. Allerdings solltet ihr euch vorher überlegen, wie eure Ernährung aussieht. Auch eine Ernährungsumstellung allein und das konsequente Weglassen der Allergene können schon genügen – um die Ernährungsumstellung kommt ihr sowieso nicht rum. ;)

 

2.       Wie möchte ich die Sache angehen?

Mit dieser Frage beantwortet man eigentlich schon die dritte Frage in weiten Teilen. Ich kann relativ problemlos losziehen und mir alles Nötige selbst besorgen:

Für die Phase I (Reinigen) brauche ich dazu entweder

o.      Ballaststoffe: Die Klassiker wie Flohsamen und Leinsamen, grundsätzlich nur Vollkornprodukte essen, aber auch Bohnen, Brokkoli, Spinat, Zitrusfrüchte, sowie Äpfel und Birnen

oder

o.      Glaubersalz bzw. Sauerkrautsaft und ein Irrigatorset für Einläufe (Achtung! Einläufe reinigen nur den Dickdarm!)

 

Ein Wort dazu: Entscheidet man sich für Abführen und Einläufe, sollte man sich dessen bewusst sein, dass das für unseren Körper einen ziemlichen Stress bedeutet. Der Darm wird lahmgelegt und gezwungen sich schnell und abrupt zu entleeren. Alle noch nicht aufgenommenen Nährstoffe werden ausgeschwemmt. Wiederholt man diese Prozedur des Öfteren, kann das zu Nährstoffmangel führen.

Die Reinigung mit Ballaststoffen dauert deutlich länger, hat aber den Vorteil, dass der Darm quasi langsam saubergeschrubbt wird. Außerdem binden sie Wasser und machen somit den Stuhl weicher. ACHTUNG! Viel trinken!!!

 

Für die Phase II – die eigentliche Sanierung - gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Produkten auf dem Markt. Die Mikrobiompräparate gibt es im Netz, in der Apotheke oder teilweise auch auf Rezept, wobei das Präparat selbst zu bezahlen ist.

 

WICHTIG ist, darauf zu achten, dass das Präparat ALLE wichtigen Bakterien enthält und nicht nur Milchsäure- oder Bifidobakterien bzw. einzelne Stämme davon. Wir wollen ja am Ende eine ausgeglichene Darmflora erreichen.

 

Zusätzlich sollte man in Phase II die Darmschleimhaut unterstützen, indem man sie mit Energie aus prebiotischen Ballaststoffen (zb. Inulin, Apfelpektin) und L-Glutamin, sowie mit Cobalamin (Vitamin B12) versorgt.

 

Du siehst: Alle nötigen Teile zusammen zu tragen, sich damit zu beschäftigen, wieviel und wie oft welche Sache eingenommen werden sollte, frisst einen Haufen Zeit und erfordert, sich eingehend damit auseinander zu setzen. Bist Du dazu bereit – umso besser!

 

Für mich war die klare Antwort: Nein, ich möchte nicht alles selbst zusammen tragen. Und da man ein Kind auf keinen Fall mit Glaubersalz /Sauerkrautsaft füttern, oder mit Einläufen malträtieren kann, fielen für uns alle „invasiveren“ Methoden weg.

 

 

3.       Wieviel Zeit und Geld will ich investieren? Wie bekomme ich es im Alltag hin?

a.       Wir brauchen etwas Schonendes, das auch die Kleine mitmachen kann

b.      Ich möchte auf keinen Fall jeden Tag genau durchplanen müssen und darauf achten, dass wir, vor allem in der Reinigungsphase, genügen Ballaststoffe abbekommen. Mit Kindergartenkind und verschiedenen Essensvorlieben hätte ich nicht gewusst, wie ich es allen Recht machen kann und trotzdem das gewünschte Ziel erreiche.

c.       Alles in allem ist es eine ziemlich teure Angelegenheit, alle Bestandteile einzeln zu besorgen. Darmkuren kosten zu Recht das was sie kosten. Preise bis zu 150€ sind völlig gerechtfertigt und günstiger, als die Einzelanschaffung.

d.      Ein vorgefertigtes Programm macht es mir einfach, an alle benötigten Zutaten zu kommen und diese in der richtigen Menge einzunehmen. Zusätzlich bekomme ich Tipps zur Ernährung.

ABER: auf keinen Fall möchte ich irgendeinem Guru aufsitzen, der mir am Ende viel Geld für nichts abknöpft.

 

Am Ende des Tages haben wir uns für die Darmsanierung der Marke Bioprophyl entschieden, da diese unseren Bedürfnissen am Besten entspricht.

Mir war es wichtig, nicht irgendeinen gehypten Schrott für viel Geld zu kaufen, um nachher festzustellen, dass sich Nestlé gerade die Hände reibt… Naja, Du weißt schon…

 

Bioprophyl ist ein Familienunternehmen, das absolut auf Bio und reine, faire Inhaltsstoffe setzt. Der Preis ist mit 130€ für das gesamte Paket absolut ok und schön verpackt in Papier und Holzwolle kam das Ganze auch noch an – das kleine Zuckerl oben drauf.

 

 

Im nächsten Beitrag erzähle ich dir mehr, wie die einzelnen Bestandteile wirken und warum man sie braucht. Und auch davon, welche Veränderung wir bei uns bis jetzt festgestellt haben und wie es uns so geht mit der Darmsaniererei!

 

 

Bis dahin! Bleib gesund und munter!